What-to-do-if-nothing-to-do: Sommer Teil 2

Die Sommerparty war hoffentlich schön und hat allen Spaß gemacht! Doch jetzt sind schon wieder ein paar Tage vergangen, in denen man einfach nichts mehr zu tun hat. Aber es steht schon ein neues Projekt an: Was haltet ihr davon, einen Kurzfilm zu drehen? Wenn man das das erste mal hört, klingt das total kompliziert, doch das ist es nicht! (Jedenfalls nicht sehr!) Aber, nicht lange überlegen, einfach machen!

  1. Als erstes sucht ihr euch ein paar Freunde, aber, (und ich spreche aus Erfahrung!), fragt nicht zu viele, denn es gibt sonst nachher nur Komplikationen. Eine gute Anzahl ist zwischen 4 und 7 Leuten, falls es mit den Rollen später nicht auskommt, kann man einfach noch Geschwister oder Eltern fragen, ob sie einspringen.
  2. Sucht euch einen geeigneten Termin. Nehmt euch nicht zuviel vor, aber weniger als ein halber Tag drehen reicht. Am besten überlegt ihr euch, schon morgens zu treffen und lasst das Ende offen!
  3. Ihr braucht eine Kamera, das ist ja wohl klar. Gute, kleine Digitalkameras sind gut, ideal wäre natürlich, mal rumzufragen, ob nicht jemand eine richtige Videokamera hat.
  4. Wenn ihr Lust habt, macht euch schon vor eurem Treffen ein paar Gedanken zum Drehbuch. Was für eine Art Geschichte wollt ihr verbildlichen? Ob Krimi, Lovestory oder Kunstfilm, das entscheidet ihr am besten je nach euren Möglichkeiten zum Drehen, wie zum Beispiel Orte oder Schauspieler. Dann solltet ihr noch gucken, ob ihr euch nicht zu viel vornehmt. (Es macht zum Beispiel nicht viel Sinn, eine Szene ins Drehbuch einzubauen, in der Jemand von einem Hochhaus springt, da solche Sachen nur in echten Filmen zu verwirklichen sind! Also, ACHTUNG, was ihr euch überlegt!!!)
  5. Dann verteilt ihr die Rollen und Aufgaben. Wenn ihr euch nicht einigen könnt, (und, damit ihr möglichst viele verschiedene Rollen habt!), teilt euch am besten die Aufgabe des Kameramanns und die des Regisseurs. (Und gegebenen Falls auch noch die der Visagistinnen und Stilistinnen usw).
  6. Nun bereitet ihr einen Zeitplan vor, aber lasst genug Platz, sodass ihr nicht unter Zeitdruck geratet!
  7. Eigentlich kann es jetzt losgehen. Es wäre schade, wenn ihr den Film zu sher vorbereitet und nachher nicht mehr zum Drehen kommt!
Letzten Endes kommt die schwerste Arbeit bei der ganzen Sache: die Szenen professionell und gut zusammenschneiden. Das geht am besten mit einem Schneideprogramm, zum Beispiel, für die Mac-User unter euch, iMovie. Wenn ihr die Möglichkeit habt, solltet ihr euch auf jeden Fall ein paar Tipps bei Profis holen.
Ach ja, eines darf nicht fehlen: DIE PRÄMIERE! Ladet ganz viele Freunde und Verwandte ein, macht Popcorn und besorgt Getränke. Egal, wie (un-)professionell der Film letztendlich ist: das Wichtigste bei der Sache ist Lachen, Lachen und Lachen!
Viel Spaß!
© C.P.

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