Buchtipp: Wie Zuckerwatte mit Silberfäden (Die erste Kollektion) – Sophia Bennett

Nonie ist vierzehn und eigentlich ein ganz normaler, Londoner Teenager. Nur, anders als andere interessiert sie sich nicht für Mode – sie „lebt“ Mode. Mit ihrer Mutter, (ehemaliges Model) und ihrem Bruder (Kunststudent), lebt sie in einem hippen Künstlerhaus in der englischen Hauptstadt und versucht möglichst nicht so auszusehen wie der Rest der Teenie-Welt, das heißt Glitzerleggins, Kunstrasenröcke und was sonst noch alles ihrem kreativen Kopf entspringt. Als sie eines Tages mal wieder mit ihrer Freundin Jenny (Filmstar) und ihrer Freundin (möglicher, zukünftiger Harvard-Stpendiat) in ihrem Lieblingscafe im V&A-Museum sitzen, treffen sie auf Krähe, eine junge Uganderin, die mit ihren Elfenflügeln und Tutu im Museum sitzt und Kleider zeichnet. Die Mädchen freunden sich mit ihr an und erfahren, dass Krähe für ihr Leben gerne näht – die tollsten, aufwendigsten und ausgefallensten Kleider, immer mit einem

Hauch Dior. Nonie merkt, nie wird sie so talentiert sein wie Krähe und fängt an, ihre Kleider zu vermarkten, was von Anfang an ein riesiger Erflog wird. Doch Krähe ist auch anders als andere Kinder, sie redet nicht viel und hat weist einige sonderbare Verhaltensweisen auf. Nach und nach lernen die Freundinnen Krähes Geschichte kennen.
Mir hat das Buch „Wie Zuckerwatte mit Silberfäden“ von Sophia Bennett sehr gut gefallen, die Schriftstellerin hat ihre tollen Ideen sehr schön ausgeschmück. Die Geschichte ist ein bisschen unrealistisch, vielleicht ist Nonies Leben eher wie ein Traum vieler Mädchen, als die Realität. Trotzdem habe ich das Buch in einem verschlungen und viel gelacht und mir vorgestellt, wie es wäre, so zu leben. Das Buch ist gut geeignet, wenn man mal etwas leichteres Lesen möchte.
Das Buch ist im Chicken House Verlag 2010 erhältlich und ab 12 zu empfehlen.
© C.P.

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